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Grenzsteine in Deutschland

Ebenso erschien ein Grundwerk über eine allgemeine Einführung in das interessante Reich der Grenzsteine:

„Grenzsteine in Deutschland

- Entstehung und Geschichte der Grenzstein als Steinerne Zeugen in Wald und Flur“

Verlag Rockstuhl, ISBN 978-3-86777-125-2

Preis: EUR 24,95

Erhältlich in Ihrer Bücherei oder z.B. bei: Amazon oder Thalia

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Infos: Produktdetails ISBN-10: 3-86777-125-1
EAN: 9783867771252
Erschienen: Juli 2010
Einband: gebunden
Auflage: 2. Auflage 2010
Seitenzahl: 102
Länge/Breite: 218mm/159mm
Gewicht: 310 g
Preis: 24,95 Euro

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort 

Allgemeines über Grenzen und Grenzmarkierungen 

Grenzbäume 

Grenzpfähle 

Grenzsteine – Allgemeines 

„ – Stilformen 

„ – Querschnitte 

„ – Kopfformen 

„ – Techniken der Symbolbearbeitung 

„ – Arten 

„ – „ Hoheitssteine 

„ – „ Gütersteine 

„ – „ Gemarkungssteine 

„ – „ Sonstige 

Grenzkreuze 

Grenzstein-Zeugen 

Setzen von Grenzsteinen 

Grenzfrevel – Grenzstreitigkeiten 

Feldschieder – Ehrbare Männer 

Grenzumgang 

Grenzstreit – Patronin 

Grenzstein – Sagen 

Weitere Entwicklung der Grenzsteine 

Ungewöhnliche Grenzstein-Standorte – 

Eigenartige Grenzmarkierungen 

Schutz der Grenzsteine 

Gesetzliche Bestimmungen zum Schutz der Grenzsteine 

„Fundstücke“ 

Ausklang 

Anhang: Dreiherrenstein 

Genannte Orte, Länder und Landschaften, die in Bezug 

zu Abbildungen stehen 

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Vorwort




Europa ist derzeitig noch in wirtschaftlicher und politischer Umgestaltung begriffen. In Verwirklichung eines gemeinsamen Binnenmarktes entfielen bereits Grenzkontrollen. Weitere Änderungen werden von Zeit zu Zeit folgen. Gleichzeitig sinkt durch diese „Europäisierung“ die Nachfrage nach dem Verlauf der trotzdem bestehenden Staatsgrenzen, sie sind herkömmlich überwiegend durch Grenzsteine markiert.

Grenzsteine, um die es sich hier handelt, gehören zu jenen Grenzmarkierungen, die den Beamten des Grenzaufsichtsdienstes den Grenzverlauf an den Staatsgrenzen zeigen.

Grenzsteine stehen nicht nur auf der heutigen Staatsgrenze, es gibt sie auch in allen Gegenden des Landesinneren als Überbleibsel bereits vergangener Grenzen und Zeiten. Sie sind auch auf solchen Grenzen zu finden, die im Laufe der Geschichte bedeutungslos geworden sind. Da die ehemaligen Herrscher ihre Spuren an diesen „Steinernen Geschichtsbüchern“ hinterließen, lassen sich an diesen historischen Mälern auch die wechselvollen Herrschaftsverhältnisse eines Landes erkennen.

Wegen ihrer verhältnismäßig geringen Größe fallen Grenzsteine im Gelände weniger auf und werden vielleicht auch deshalb weniger beachtet. Doch gerade aufgrund ihrer geschichtlichen Vergangenheit, ihrer ehemaligen Funktion und ihrer Form zählen sie zu den Kleindenkmälern. Sie können deshalb auch zu Recht einen gewissen Schutz beanspruchen. Nur bei dieser Gegebenheit können sie der Nachwelt erhalten bleiben.

Grenzsteine wurden in Deutschland etwa ab dem 15. Jahrhundert gesetzt. Sie geben heute Kunde von Grundbesitztümern aus all den vergangenen Zeiten. Recht kompliziert waren damals die meisten Eigentumsverhältnisse. Will man den Schleier um das Geheimnis dieser Grenzsteine lüften und sie somit zum Reden bringen, ist es nötig, sich u.a. mit der Heimatkunde zu befassen. Kenntnisse der geschichtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung eines Gebietes sind ebenfalls nützlich.

Diese Schrift erklärt Entstehung und Geschichte dieser Grenzsteine. Entsprechende Zeichnungen, Grafiken, Bilder und Urkunden ergänzen diese Ausarbeitung.

Historische Grenzsteine erinnern den geschichtsinteressierten Bürger an ehemalige deutsche Kleinstaaterei und Zerrissenheit, den Heimatfreunden dienen sie auch als Betätigungsfeld und Gegenstand ihrer Forschungen.

Dieses Buch hat seinen Zweck erfüllt, wenn der Leser dadurch ein neues Denkmal-Schutz-Bewusstsein erfährt und er dieses auch auf diese Grenzsteine überträgt.

   

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© Hans Günter Groß