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Grenzland Hegau

Grenzland Hegau: Grenzsteine erinnern an ehemalige Herschaften und Territorien

Produktdetails

ISBN-10: 3-86777-479-X
EAN: 9783867774796
Erschienen: Februar 2013
Einband: gebunden
Auflage: 1. Auflage 2013
Seitenzahl: 118
Länge/Breite: 218mm/154mm
Gewicht:

430 g

 

 

 

Preis: EUR 24,95 
  Erhältlich in Ihrer Bücherei oder z.B. bei: Amazon oder Thalia

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Grenzland HEGAU - Grenzsteine erinnern an ehemalige Herrschaften und Territorien

Autor: Nikolaus Philippi – Festeinband mit 118 Seiten und105 Abbildungen, darunter 86 Fotos und 19 Zeichnungen.

INHALT:

Einleitung 
Eine Vulkanlandschaft – entstanden aus Feuer und Eis 
Auf geschichtlichen Spuren im Hegau 
Resümee 
Allgemeines über Grenzen, Grenzmarkierungen und Grenzsteine im Hegau 
Findling als Grenzmarkierung 
Grenzen der Herrschaften, Territorien, Gebiete und der Landesherren 
Vorderösterreich Besitzungen der Habsburger 
Die Herren von Tengen 
Tengens Beziehung zu Oberried (bei Freiburg/Breisgau) 
Wiechs am Randen – Besitz der Grafen von Tengen 
Wiechs am Randen – Schlauch 
Wiechs am Randen – Verenahöfe 
Landgrafschaft Nellenburg 
Herrschaft Langenstein 
Blumenfeld – Deutsche Ordenskommende 
Schaffhausen und die Eidgenossen 
Fürst zu Fürstenberg 
Grafschaft Heiligenberg 
Bistum Konstanz 
Singen und die Herren von Friedingen 
Der Hohentwiel im schwäbischen Herzogtum 
Bruderhof – Versorgung der Festung 
Büsingen – Deutsches Hoheitsgebiet in der Schweiz 
Radolfzell – Johann Viktor von Scheffel (Gemarkungsstein) 
Grenzänderungen im 19. Jahrhundert 
Grenzkorrigierungen ab dem 19. Jahrhundert 
Wiechs am Randen – Verenahöfe 
Wiechs am Randen – Schlauch 
Riedheim – Barzheim 
Büsingen – Dörflingen 
Ramsen – Rielasingen 
Neuhaus – Bargen 
Eigenartige Grenzmarkierungen – Ungewöhnliche Standorte 
Neuhaus – Schwarzer Stein 
Wiechs am Randen – Schlauch (Sportplatz) 
Nohl – Bronzeplatte als Grenzmarkierung 
Bietingen – Grenzverlauf auf einem Bahndamm 
Tengen – Eine Brücke mit Wappen im Rohrental 
Konstanz – Ummauerter Grenzstein 
Konstanz – Einstiger Grenzzaun wurde „Kunstgrenze“ 
Büsingen – Grenzlinie auf einer Hausterrasse 
Die Biber – Ein natürlicher Grenzverlauf 
Translozierte Grenzsteine 
Tengen 
Wiechs am Randen – Grenzsteinsammlung 
Verenahöfe – Zweckentfremdung alter Grenzwächter 
Singen – Anton-Bruckner-Straße 
Singen – Julius-Bührer-Straße 
Riedheim – Ende einer „Zick-Zack-Grenze“ 
Neuhaus/Randen – Gastwirtschaft Krone 
Rielasingn 
Ramsen 
Im Laufe der Zeit… 
Ausklang 
Anhang (Gesetze, Verordnungen u.ä.) 
Epilog

VORWORT:
Im Mittelalter, etwa so zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert, entstanden Reiche und Territorien und vergingen auch wieder. Besonders deutlich machte sich das im mitteleuropäischen Raum bemerkbar. So ergab es sich auch in der Landschaft des heutigen Hegaus, der im Südwesten Deutschlands etwa durch Rhein, Donau, Bodensee und Schwarzwald eingegrenzt wird. Verschiedene Grundherrschaften bildeten sich hier, die Territorialpolitik war auch hier wie überall sehr kompliziert und dennoch für damalige Verhältnisse normal. Dieser Zustand wurde damals vielfach als „die Scherbenpolitik der karolingischen Gaugrafenschaft Hegau“ bezeichnet. Politische und natürliche Grenzen durchzogen und durchziehen teilweise noch heute diesen alemannischen Raum in großem Maße.
All diese Herrschaftsgrenzen wurden markiert, zuletzt durch Grenzsteine. Anliegen dieses Buches ist es hauptsächlich, überlebte Grenzsteine, die diese Gebiete umgaben, als Anschauung darzustellen, heute werden sie als „historisch“ bezeichnet. Es ist hier keineswegs beabsichtigt, alle noch vorhandenen Grenzsteine lückenlos und listenmäßig zu erfassen. Das sei den örtlichen Freunden der Kleindenkmale und deren Vereine vorbehalten. – Verschiedene Grenzsteine, deren Zeichen aufgrund ihrer Verwitterung nicht mehr genau erkennbar sind, werden vorzugsweise zeichnerisch dargestellt.
Die Darstellungen und Beschreibungen der alten Herrschaften beschränken sich nur auf das wesentliche Hintergrundwissen, sofern es für Grenzen und Grenzmarkierungen von besonderer Bedeutung ist.
Jede kurze Herrschaftsbeschreibung in dieser Schrift könnte ein eigenes Buch werden, so reichlich sind Quellen dieser Themen vorhanden. Allein weitere Ausführungen hätten auf diesem Raum keinen Platz mehr und könnten vom eigentlichen Thema abweichen. Sie bleiben daher anderen Darstellungen vorbehalten.
Bekannterweise ist jede geschichtliche Darstellung von solchen Quellen abhängig, die einen Blick in die Vergangenheit ermöglichen. Diese Quellen und Überlieferungen werden heute in verschiedenen und regionalen Archiven aufbewahrt, so auch in Konstanz und Schaffhausen. Nicht zu vergessen, die größeren Landesarchive in Karlsruhe, Freiburg und Stuttgart. Für dieses vorliegende Buch wurden Überlieferungen aus Archiven ausgiebig genutzt. Die Fülle des Angebots machte es auch hier unmöglich, alles und vollständig auszuwerten. Es galt, in überschaubarer Zeit die vielen Herrschaften mit ihren Grenzmarkierungen aufzuzeigen und allen Lesern anschaulich darzustellen.
Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass nicht von allen Grenzsteinen der genaue Standort absichtlich mitgeteilt wird. Denn zu groß ist die Gefahr des Abhandenkommens durch „Liebhaber“ oder „Souvenirjäger“. Schon viele Steine verschwanden durch deren Diebstahl. Genau so wäre dieser Diebstahl eine Straftat gegen das Denkmalschutzgesetz. Der wahre Grenzsteinfreund findet diese Steine sowieso.
Auch sind nicht von allen ehemaligen Herrschaftsgebieten, die genauen Grenzen noch bekannt. Herausragend sind besonders solche, die nicht immer einen geschlossenen Raum darstellten. Zerstückelt waren viele Gebiete, da durch Tausch, Vererbung, Heirat und ähnliche Dinge Gebiete hinzukamen oder abgingen. Daher dienen alle Abbildungen in diesem Buch nicht nur der Illustration oder Auflockerung von Texten, sondern sollen gleichzeitig eine eigenständige Dokumentation darstellen. Am geschichtsträchtigen Hegau haben heute zwei Staaten Anteil: Deutschland und die Schweiz.

   

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© Hans Günter Groß