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Unsere Glocken

(Herausgeber: Kath. Pfarramt „St. Laurentius“ Hülzweiler 1999

Redaktionelle Bearbeitung: Heinz Bernard, Günther Altmaier, Otmar Fechler)

Während ihrer 72 jährigen Geschichte wurden in der Pfarrkirche zu Hülzweiler aus dem Jahre 1837 dreimal neue Glocken installiert, und obwohl der zweite Weltkrieg vor der  Tür stand, entschloss man sich 1937 ein größeres Geläute mit vier Glocken cis – e – fis – a anzuschaffen. Die vier Glocken, die von der Glockengießerei F. Otto in Hemelingen gegossen worden waren, wurden am 25. Juli 1937 Christus König (cis), St. Laurentius (e), St. Barbara (fis) und der Mutter Gottes (a) geweiht. Nun hatten wir ein Geläute, mächtig und festlich wie es unserer schönen Pfarrkirche würdig war. Am 30. Juli läuteten die Glocken zum ersten Mal und trugen das Te Deum - Motiv weit ins Land hinaus. Das Gesamtgewicht der vier Glocken betrug 107 Ztr, wobei die Cis – Glocke allein 47 Ztr. wog. Die St. Barbara – Glocke trug bezeichnender Weise folgende Inschrift: „ Den toten Brüdern des Weltkrieges bin ich geweiht, ihre Treue und Liebe zu künden allzeit, dass immer möchte Frieden sein auf Erden, und wir alle dereinst im Himmel vereinigt werden.“ Dieser fromme Wunsch ging leider nicht in Erfüllung. In der Not des Krieges griff der Staat 1942 zum zweiten Mal nach den geweihten Glocken und beschlagnahmte die drei größten. Nun musste man wieder mit einer Glocke auskommen. Die kleinste aus dem Geläute, die Marienglocke, begleitete die Menschen 11 Jahre lang auf ihrem Lebensweg, bis 1953 die Firma Mabilon/Saarburg  vier neue Glocken goß mit der gleichen Abstimmung cis – e – fis – a und einem Gesamtgewicht von 5 180 kg. Die cis – Glocke, Christ – König geweiht, wiegt 2 300 kg und hat  einen Durchmesser von 152 cm, die e – Glocke, St. Laurentius, wiegt 1300 kg bei einem Durchmesser von 127 cm, die fis – Glocke, St. Barbara, hat 950 kg bei 110 cm Durchmesser und die a Glocke, St. Maria,  hat bei 94 cm ein Gewicht von 580 kg. Die „Ave Glocke“ aus dem alten Geläute wurde mit eingeschmolzen.

   

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© Hans Günter Groß