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Die zweite Kirche um 1715

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Die zweite Kirche – 1715

(Heinz Bernard)

Nach der völligen Zerstörung unseres Dorfes und der Ausrottung seiner Bevölkerung – „Hültzweiler ist Itzo Vnbewohnt wegen Kriechsläuft“ (1656 - Zinsbücher der Abtei Fraulautern) – dauerte es bis zum Jahre 1671, bis sich wieder 4 Haushaltungen in „Hultz – Weiler“ niederließen. Da es keine Kirche gab, versah der Pfarrer Johann Friedrich von Saarwellingen die Seelsorge von 1680 – 1691. In den Jahren danach – eine genaue Jahreszahl ist nicht mehr festzustellen – wurde wieder eine neue Kirche gebaut. Sie stand auf dem gleichen Platz, auf dem heute das DRK Gästehaus steht, umgeben vom „Kirchhof“, dem alten Friedhof von Hülzweiler, der noch bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts belegt wurde.

Im Jahre 1715 wurde sie von Weihbischof von Eyß zur Pfarrkirche erhoben. Zu jener Zeit war Matthias Gilles Pfarrer von „Holtzweiler“, einer rund 120 Seelen zählenden Gemeinde.

Die Äbtissin von Fraulautern, Anna Maria von Geisspitzheim, ließ diese alte Kirche 1725 wegen Baufälligkeit abreißen und an der gleichen Stelle eine neue Kirche errichten, die am 24.08.1739 zu Ehren des hl. Laurentius und des hl. Wendalinus eingeweiht wurde.

Laut Visitationsbericht vom 15.06.1829 – also rund 100 Jahre später – war dieses Gotteshaus viel zu klein geworden. 1828 zählte unserer Ort 488 Einwohner. Da die alte Kirche keinen Unterbau und keine Isolierung hatte, war sie stickig, muffig, feucht und dumpf, sodass Ohnmachtsanfälle in dem niedrigen Raum keine Seltenheit waren.

Auf Grund dieser Tatsachen wurde ein Kirchenneubau empfohlen.  

   

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