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Luftkrieg von H.Bernard u. J. Strauß

Vorwort

Über 50 Jahre Frieden in unserer Heimat. Ein Zustand, den nur diejenigen zu schätzen wissen, die vor über 50 Jahren den schrecklichsten Krieg aller Zeiten hautnah miterlebt haben Während unsere Großväter, Väter, Brüder und Verwandten an vielen Fronten kämpften, erreichte ab dem Jahre 1942 der Luftkrieg auch unsere Heimat, unser Dorf Hülzweiler. Diese Zeit des totalen Krieges mit allen Ängsten und Nöten, mit allen Versuchen, das nackte Leben zu retten, möchten wir mit dieser Arbeit in Erinnerung rufen und vor dem Vergessen bewahren. Den jüngeren Generationen möge sie vor Augen halten, wie schrecklich und sinnlos ein Krieg ist.
In mühevoller, jahrelanger Kleinarbeit haben wir die Fakten, die wir auf Grund des Fragebogens, die an noch lebende Zeitzeugen ausgegeben wurden, zusammengetragen, ausgewertet und nieder-geschrieben. Dabei hat mein Mitautor, Herr Diplom-Vermes-sungsingenieur Josef Strauß den technischen Teil übernommen. Jede einzelne Stollenanlage wurde von ihm nach den Angaben von Zeitzeugen und auf Grund von noch vorhandenen Teilstücken aufgemessen, lokalisiert und Zkizzen angefertigt. Der geschichtliche Teil wurde von Heinz Bernard zusammengetragen und zum großen Teil der Erinnerung niedergeschrieben.

Heinz Bernard                                                                Josef Strauß

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Fragebogen zum Standort und Bau der Stollen

  1. Standort: Straße, Flurstück, Eigentümer des Grundstücks, evt. alter und neuer Besitzer.
  2. Wie viele Stolleneingänge? Abstand zwischen den Eingängen? Gab es einen Notausgang? Waren die Stollen miteinander verbunden?
  3. Gab es einen Splitterschutz bzw. einen Druckwellenschutz vor den Eingängen? Wie waren sie gebaut?
  4. Wie war die Beleuchtung? Gab es einen Bewässerungsgraben? Gab es eine separate Belüftung?
  5. Wie war der Verlauf des Stollens? Ging es abwärts oder eben-erdig? Waren Stufen angebracht? Wie viele ungefähr? Wie hoch war die Deckschicht über dem Stollen? Gab es separate Aufenthaltsnischen? Wie viele? Wie groß waren sie? Wie breit und wie hoch waren die Stollen? Waren sie winklig gebaut oder geradeaus? Wie viele Menschen fanden darin Schutz? Aus welchen Straßen kamen diese Menschen?
  6. Wer hat sie gebaut? Eventuell Namen und Berufe! Waren auch Frauen und Kinder daran beteiligt? Welche Arbeiten verrichte-ten sie? Welche Arbeitsgeräte wurden benutzt? Wer stellte sie zur Verfügung? Wie waren die Stollen ausgebaut, verschalt? Wo kam das Holz her? Wohin kam der Aushub? Wer hatte die Aufsicht bei den Arbeiten?
  7. Gab es einen Stollenwart? Name! Welche Aufgaben hatte er? Wurden auch Familien eingelassen, von denen keiner beim Ausbau geholfen hatte?
  8. Besondere Vorkommnisse, Ereignisse beim Bau und später bei der Benutzung der Stollen!
  9. Gab es besondere Möglichkeiten seine Notdurft zu verrichten?
  10. Was nahm man mit in den Stollen? Wie war die Lebensweise, um in der Zeit zwischen Voralarm und Alarm den Stollen errei-chen zu können?
  11.  Wenn möglich, bitte eine Skizze über den Verlauf des Stollens beifügen.

Schreiben Sie bitte alles auf, was Ihnen einfällt, je genauer desto besser. Sollten Sie ein Bild besitzen, so stellen Sie uns das bitte auch zur Verfügung. Mit Namen und Adresse sowie den Namen der Personen auf dem Bild. Sie erhalten es unbeschadet zurück! 

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© Hans Günter Groß