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Schulen an der Kirche

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Die Schulen an der Kirche

(Heinz Bernard)

Pfarrhaus und Kirche von Hülzweiler

  1. Die Knabenschule: Erbaut 1840 für 2 000 Thaler gegenüber der Kirche (später Schwesternhaus). Es war ein festes, zweistöckiges Haus, in dem im Erdgeschoss die Dienstwohnung des Lehrers Herr Reimsbach, die 1869 von dessen Nachfolger Hauptlehrer Peter Josef Leonardy bezogen wurde, und im Obergeschoss der Schulsaal für Buben und Mädchen lag. Links vom Schulhaus standen die Wirtschaftsgebäude für den Lehrer und gegenüber links der Kirche der Schulgarten. Bei einer Einwohnerzahl von rund 650 lag die Schülerzahl um die 100. Dieses erste Schulhaus war bis 1860 auch das einzige geblieben.
  2. Die Mädchenschule: Nachdem die Einwohnerzahl auf rund 850 und die Schülerzahl bereits auf über 150 gestiegen war erbaute man dann im Jahre 1860 ein Mädchenschulhaus direkt an das Knabenschulhaus an. Die Dienstwohnung wurde von der Lehrerin Frl. Maria Breetz bezogen.

Beide Schulhäuser erlebten im Laufe ihres hundertjährigen Bestehens eine wechselvolle Geschichte. Während die beiden Schulsäle bis 1954 zweckentsprechend genutzt wurden, führte man die Dienstwohnungen anderen Zwecken zu: Kinderverwahrschule, Büro des Ortsgruppenleiters, während des Krieges Zwischenlager für das  Sammelgut und schließlich Notwohnungen für ausgebombte Familie. Mit Wiederbeginn des Schulunterrichts am 01.10.1945 glichen die Schulräume „Räuberhöhlen“ mit zerstörtem Dach und zerbrochenen Fensterscheiben. Als im September 1954 der zweite Schulhausneubau nach dem Kriege eingeweiht wurde, hatten die Schulen an der Kirche ausgedient. Ein Stück Schulgeschichte ist damit aus dem ortsbild verschwunden.

   

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