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Die Deichelsbrücke

In den Jahren um 1840 litt die Gemeinde Schwalbach unter Wassermangel. Durch den vermehrten Kohleabbau wurde dem Ort Wasser entzogen. In einer Bittschrift wandte sich die Gemeinde Schwalbach an den Kronprinz von PreuBen‚ der ein eifriger Förderer der Gruben war und bat um Hilfe. Im Jahre 1845 wurde durch Allerhöchsten Befehl die‚ Expropriation (Enteignung), der Wasserquellen auf Peterborn‚ also in Huizweiler‚verfügt. Eine Rohrleitung wurde nach Schwalbach zu den Dorfbrunnen gebaut. Um die Talsenke der Schwarzbach zu überbrücken wurde eine schmale Brücke gebaut und in ihr die erforderlichen Deicheln (Rohre) gelegt. Die Brücke wurde aus Sandsteinen und Backsteinen gebaut. Nach dem letzten Krieg wurde das Bauwerk durch eine Erdaufschüttung abgedeckt und ist in ihrem ursprünglichen Zustand nicht mehr sichtbar. Die alte Brucke war eine Grenzbrücke‚ westlich und östlich von ihr standen drei Grenzsteine‚ von denen leider der östliche‚ nahe Schwarzenholz nicht mehr vorhanden ist. (Text und Skizze von Otto Wilhelm)

Bilder und genaue Lage finden Sie, wenn sie hier klicken: zu den Bilder

Im Jahr 1844 wurden in Vorbereitung der Enteignung bereits eine Planung für die Wasserversorgung von Schwalbach aus "Wilre"  durch den "Königlichen Geometer" durchgeführt.

Hier jetzt der "Situations und Nivellements Plan" für die "Brunnenleitung" vom Peterborn zum Schwalbacher Dorfbrunnen. Angefertigt durch den königlichen Geometer im Jahr 1844:

   

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© Hans Günter Groß