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Wassereinzugsstollen auf Peterborn

Text und Skizze von Otto Wilhelm:
Im Bereich der Flur Peterborn finden wir drei Wassereinzugsstollen‚ die in den Jahren nach 1900 (bis etwa 1910) unter dem Ortsvorsteher Nikoiaus Strauß gebaut wurden. Es sind runde Bohrlöcher mit einer Tiefe von 10-15 Metern. Die Röhren sind mit Backsteinen ausgemauert und an der Seite befinden sich Steigeisen zum Absteigen. Seitlich vom Stollenboden geht eine ausgemauerte Röhre‚ Durchmesser ca. 9o cm‚ leicht schräg nach oben. In der ausgemauerten Wandung sind Sickerlöcher ausgespart‚ durch die reichlich Wasser flieBt. Vom Stollenboden geht eine Abflussröhre in Richtung des Ortes zur heutigen Brunnenstraße.
Die Stollen versorgten die Pumpenstation‚ von der aus das Wasser in den auf dem Schützenberg erbauten Wasserbassin gepumpt wurde.Von dort hier wurde das Dorf mit Wasser versorgt. Ein weiterer Wassereinzugsstollen steht oberhalb des Waldweihers auf Schwarscht.
Ein kleiner Wassereinzugsschacht steht im Rodenacker‚ der den alten Brunnen mitversorgt. Alle Bohrbrunnen sind noch aktiv tätig und führen Wasser.In den Jahren um 1906 gab es einen Rechtsstreit mit den ‚Saargruben um die Wasserrechte auf Peterborn‚ weil die Gemeinde Hulzweiier eine geldliche Entschädigung für die Enteignung der Quellen im Jahre 1846 durch den königlichen Erlass anstrebte. Die Kiage blieb Jedoch erfolgios.


Skizze zeigt das Innere des Bohrstollens im Querschnitt.

   

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© Hans Günter Groß